Archiv Verbands- und Pressemitteilungen 2009

EUROPA-UNION in der Prager Botschaft

Die Reisegruppe der EUROPA-UNION vor dem weitläufigen Park der Prager Botschaft, einem „symbolträchtigen Ort der Wiedervereinigung“, so J. Wruss (1. Reihe, 2. v.l.) bei der Führung.Erwachsene schämten sich nicht ihrer Tränen, als in der Deutschen Botschaft in Prag die ergreifenden Szenen aus dem Herbst 1990 in Filmdokumenten gezeigt wurden. Rudolf Malorny, früherer Leiter der Beruflichen Schulen in Ziegenhain und hervorragender Kenner der tschechischen Hauptstadt, hatte für den fünftägigen Aufenthalt gemeinsam mit Helmut Bonte ein reichhaltiges Programm zusammengestellt.

Einerseits zeigte „Jana“, die seit Jahren vertraute Gruppenbegleiterin, bei zwei mehrstündigen Burg- und Stadtführungen die klassischen touristischen Attraktionen vom Hradschin bis zum Wenzelsplatz. Hinzu kamen Moldau-Schiffsrundfahrt, Karlstein-Ausflug, eine Theaterschau und zwei Konzertabende im Clementinum und in der St. Nikolas-Kirche; hier eröffnete das Symphonieorchester den Abend mit der Europahymne, hier eine politische Demonstration. Urig war es stets im historischen „Bären“. Erstaunliches passierte bei den Fahrten in der immer gepflegten Metro: Männer boten Frauen den Platz an, Jüngere standen für Ältere auf!

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Wein – mal gigantisch, mal romantisch

Ein reichhaltiges Kultur- und Erlebnisprogramm hatten Alexander Östereich von „Ragoss-Reisen“ und Karl Schmidt, stellvertretender Kreisvorsitzender der EUROPA-UNION, für die 5. Weinreise des Vereins zusammengestellt. Die oberrheinische Tiefebene zwischen Schwarzwald und Vogesen war diesmal das Ziel, kompetente Gästeführerinnen aus der Region begleiteten die Gruppe. Kunstgeschichtliche Höhepunkte waren der Isenheimer Altar in Colmar und das Freiburger Münster. Im strahlenden Sonnenschein lagen die Terrassen des Kaiserstuhls und die Rebenfelder des Elsass. Völlig unterschiedlich erlebt wurde die Weinverarbeitung: eher geschockt war man von dem perfekt durchrationalisierten Groß- und Industrieunternehmen „Badischer Winzerkeller“ in Breisach, traditionell ging’s zu beim Musikfest in Achkarren, am lustigsten aber war’s bei der abschließenden Weinprobe in Molsheim. Auf dem urigen Hof kredenzte Alphonse Kaes die hauseigenen spritzigen Tropfen mit humorvollen Geschichten.

Beraten und beschlossen wurde unterwegs bereits das 6. Projekt des Kreisverbands: am 9. und 10.10.2010 geht es zum Frankenwein an den Main.

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Abschluss der 43. Deutsch-Französischen Jugend- und Familienbegegnungen

Henri Carre überreichte als offizielles Präsent des Jahres 2009 ein Originalgemälde Erstmals fand der festliche Abschlussabend bei den 43. Deutsch-Französischen Jugend- und Familienbegegnungen im neuen Gemeindezentrum in Wasenberg statt. Henri Carre (links), der neue Präsident der Amicale, des Freundeskreises in Cléon d'Andran, mit der markanten Dorfansicht an den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Willingshausen Manfred Ries (rechts), Parlamentsvorsitzender Helga Christ und Ortsvorsteher Volker Damm. Bei dem Festakt mit rund hundert Teilnehmern übernahmen die Landfrauen und der Ortsbeirat die Bedienung. Ries und Damm auf der deutschen Seite sowie Carre und Manu Issartel, der seit rund 25 Jahren in die Schwalm kommt, aber jetzt erstmals als neuer Bürgermeister seiner Heimatgemeinde, würdigten die beiden erfolgreichen Treffen in diesem Jahr. Für 2010 wurden bereits Termine und Themen vereinbart.

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Thema "Gärten, Parks und Anlagen"

Heike Dalchow (Bildmitte) führte durch die weitläufigen Anlagen am Ufer der Schwalm Passend zum Thema "Gärten, Parks und Anlagen" haben wir mit unseren französischen Freunden das Blumenhaus und die Gärten der Familie Dalchow in Treysa besucht. Hund erklärte die Arbeiten in einem modernen Gartenbaubetrieb im Wechsel der Jahreszeiten. Anschließend besuchte die Gruppe, die zum 43. Besuch in Wasenberg weilte, den prächtigen Privatgarten von Adelheid Friedrich und Günther Strieder in Rommeshausen. Bei einem mehrstündigen Aufenthalt im Hessischen Diakoniezentrum Hephata bildete die Gärtnerei als Ausbildungs- und Arbeitsbereich für rund 60 behinderte Menschen den Abschluss.

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